Negative Auswirkungen der Gedanken „erstmal das gelernte umsetzen und üben “

2,5 Jahre alt ist er jetzt, und aus Geraüsche von früher sind mittlerweile echte Wörter entstanden. Manchmal schafft er schon ein ganzer Satz zu sprechen… wir üben ja fleißig…jeden Tag wieder auf neu. Monaten lang.
Mein Mann und ich sagen ihm das Wort vor und er redet es nach. Er wird immer besser, und er lernt immer mehr dazu. Mein Sohn Jackson.

„Alleine machen, Mama“ ist jetzt sein neuer Satz. Und bevor du denkst, Glen, was hat deine persönliche Geschichte jetzt mit meinem Pferd zu tun, bitte ich dir um ein klein bisschen Geduld 😉.  Das allein machen, sehen ich auch ganz oft bei Frauen, die mal ein Training oder eine Vorführung besucht haben bei mir. Die wünsche sich alle, nicht abhängig zu sein von Hilfe, sondern selbst alles allein zu können. Vielleicht erkennst du das auch?

Auch in der Pferde Welt ist es so, bevor man es tatsächlich „allein“ kann, sollte man Tagen, sogar Monaten, und abhängig von wieweit du kommen willst, vielleicht Jahren, üben müssen. Jetzt ist das üben meistens noch nicht das Problem. Weil wir ja gerne die Zeit mit unserem liebsten verbringen möchten.  stimmst? Aber was sollte man üben? Und was, wenn der Übung jetzt „funktioniert“ was ist der nächste Schritt? Welche Übung kommt danach? Welcher Plan folgst du? Was aber noch viel wichtiger ist; Wenn du selbst noch übst, und noch kein Profi bist, wie solltest du dann deine Fehler erkennen? 

Es ist nicht hilfreich in der Phase wo du dich drin befindest
Ess ist genau das gleiche wie Jackson und seine Worte. Wenn mein Mann und Ich ihm nicht zeigen WAS er lerne sollte und ihm danach unterstützen und begleiten, um von den Worten komplette Sätze zu machen, dann würde er in einem Jahr noch immer nicht gut sprechen können. Er würde bestimmt selbst Fehler eingebaut haben, frustriert sein mit sich selbst, weil es noch nicht gut funktioniert. Und später vielleicht sogar an sich selbst zweifeln…  Dann würden wir Eltern wohl komisch angeguckt werden, weil wir ihm das nicht beigebracht haben. Ich würde bestimmt eine Rabenmutter sein… denkst du nicht?
Wäre es nicht viel besser wenn wir ihm helfen würde? Ihm unterstützen und ihm der richtige Weg zeigen?  Zudem haben wir selbst den weg schon gelaufen und wissen wo es lang geht!  Er würde es viel schneller lernen, weil er das Rat selbst nicht ausfinden muss. Er würde mutiger und sicherer in der Schule gehen und nicht an sich selbst zweifeln müssen. Und er brauchte sich keine Gedanken zu machen.
Siehst du, warum „das alleine machen“ gerade in eine Phase wo man eine neue Fähigkeit lernen möchte nicht besonders hilfreich ist? Weil sage ehrlich, wenn das „Alleine machen“ funktionieren würde dann würdest du doch längst Ausreiten gehen und alles andere mit dein Pferd entspannt machen können oder ..?

jetzt möchte ich erstmal das gelernte umsetzten und zuhause üben“

Genau diese „ich würde es jetzt erst selber probieren, oder, jetzt möchte ich erstmal das gelernte umsetzten und zuhause üben“ die erste Gedanken sind die dafür sorgen dass du NICHT das machen kannst mit deinem Pferd, was du dir aber gerne wünschtes.

Was in der Praxis passiert ist nämlich Folgendes: Du besucht eine Vorführung, buchst eine Training, oder nimmst teil an ein Seminar, und gehst nach Hause und versuchst das gelernte zuhause erstmal umzusetzen. Meistens funktioniert es dann auch wunderbar und du freust dich riesig… … leider vor ganz kurze Zeit… Weil irgendwann, total unerwartet, passiert etwas was für dich nicht nachvollziehbar ist, und du weißt nicht wie du damit umgehen sollten. Du verunsicherst. Der nächste Tag versuchst du wieder auf neu und dann funktioniert es wieder nicht. Du wünschst dir du würdest mutiger und sicherer. Leider bist du nicht entspannt genug und dein Pferd spürt das. Und das mach dir dann wieder ängstlich. stimmst …? So ist es bis jetzt doch immer gelaufen, oder? Dass ist was ich meine mit; wenn das „Alleine machen“ funktionieren würde dann würdest du doch längst Ausreiten, und alles andere mit deinem Pferd entspannt machen können. Ich sehe, dass nämlich bei viele meine Kunde, die sich immer wieder in dasselbe Teufelskreis der Gedanken befanden.  Ihr Traum würde, wenn sie nichts geändert hätte, immer nur ein Traum bleiben.

Ich hoffe ich habe dir ein bisschen am Denken gebracht, ich bin sehr neugierig was dein Traum ist, und was du bist jetzt getan hast um sie war werden zu lassen? Was funktioniert hat und was nicht? Teile es gerne mit mir! Wie auch immer: denke dran:  “Träume sind dazu da, um sie zu verwirklichen”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kontakt

Glendy Heutmekers
* Ein Angstfreies Pferdeleben*
Pütt 55
52525 Heinsberg

info@glendyheutmekers.de

Neueste Blog Beiträge

Pferde äffen nach, wirklich! Pferde kopierenPferde sind in der Lage das Verhalten ihrer Artgenosse zu kopieren. Wir nennen das: den
Veränderung beginnt mit Bewusstsein Hast du dich jemals gefragt, wie lange Du noch "Verladetraining" machen müss, bevor dein Pferd endlich